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Lass dir helfen2018-05-25T16:09:55+02:00
herz

Lass dir helfen und tausche dich mit anderen Betroffenen aus!

Im Leben mit einer chronischen Erkrankung kann es natürlich auch zu dem Punkt kommen, an dem du das Gefühl hast, das alles jetzt nicht mehr alleine zu schaffen. Die Motivation, alles alleine schaffen zu müssen, ist vor allem in einem Schub kontraproduktiv. Dir und deinem Umfeld zuliebe solltest du daher lernen, Hilfe von anderen Menschen zuzulassen und Aufgaben auch mal weiterzugeben.

Austausch mit Geleichgesinnten

Für viele Betroffene ist es auch wichtig, sich auszutauschen oder über ihre Probleme und Ängste zu sprechen. Auch hier steht wieder die eigene, persönliche Strategie im Mittelpunkt. Für einige sind schon ausführliche und offene Gespräche mit Familie und Freunden wichtig, andere tauschen sich in CED Selbsthilfegruppen (z. B. den Mitgliedern der ÖMCCV) mit anderen Betroffenen aus. Selbsthilfegruppen haben einen großen Vorteil: Hier muss man nicht groß zu erklären anfangen, weil verstanden wird, welchen Problemen man täglich gegenübersteht. Auch betroffene Angehörige oder Partner können vom Austausch in solchen Gruppen profitieren. Neben der Informationsfunktion hat die Selbsthilfegruppe vor allem einen Effekt: Sie vermittelt das Gefühl, mit der Erkrankung nicht allein zu sein! Wende dich als CED-Betroffener an die ÖMCCV, die Vereinigung für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in Österreich!

Professionelle Hilfe für deine Psyche

Manchmal ist es jedoch an der Zeit, sich in professionelle Hände zu begeben und seine Strategie mit einem Psychotherapeuten gemeinsam zu erarbeiten. Dann ist eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll, bei der die Betroffenen lernen, mit ihrer Erkrankung und den daraus resultierenden Ängsten und Problemen besser umzugehen. In Gesprächstherapien werden die psychischen Auswirkungen der körperlichen und seelischen Belastung thematisiert. Probleme, die durch die Krankheit in Familie oder Partnerschaft entstehen, können aber auch im Rahmen einer Paar- oder Familientherapie besprochen werden. Die Kosten für therapeutische Leistungen werden in der Regel von den gesetzlichen sowie von einem Großteil der privaten Krankenkassen getragen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass eine klare Diagnose vorliegt und dass der bevorzugte Therapeut von den Krankenkassen anerkannt ist.

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Für viele Betroffene ist es auch wichtig sich auszutauschen oder über ihre Probleme und Ängste zu sprechen. Auch hier steht wieder die eigene, persönliche Strategie im Mittelpunkt.