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CED in Beziehungen2018-09-28T12:16:23+02:00
herz

CED in Beziehungen und in der Familie

Betroffene von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ziehen sich oft zurück, weil sie ihr Umfeld nicht mit der Krankheit belasten wollen oder weil sie sich dafür genieren. Das belastet die Partnerschaft oder kann zu familiären Problemen führen. Gerade bei alleinstehenden CED-Betroffenen soll diese Abkapselung nicht zur Vereinsamung und Isolation führen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, ist es umso wichtiger, möglichst offen und aktiv mit seiner Erkrankung umzugehen und sich vor Augen zu führen, dass bis zu 80.000 Menschen in Österreich dasselbe Schicksal teilen. Vor allem im engsten familiären Umfeld und Freundeskreis können Gespräche beiden Seiten helfen, Verständnis für Ängste und Probleme des anderen mit der Situation zu entwickeln!

Angehörige und Partner, die sich um einen Erkrankten sorgen, stehen oft selbst unter Druck. Wird die Belastung zu groß, empfiehlt sich auch für Angehörige ein Besuch einer Selbsthilfegruppe, wo sie sich mit Leuten austauschen können, die in einer ähnlichen Rolle stecken. Aber auch die Inanspruchnahme von psychologischer Betreuung ist ein guter Weg im Umgang mit diesen Herausforderungen.

HIER findest du eine Liste von Selbsthilfe-Ansprechpartnern in deiner Nähe

Darüber hinaus lohnt es sich jedenfalls, als CED-Betroffener seine persönliche Strategie zur Selbsthilfe zu entwickeln. Viele hilfreiche Tipps dazu siehe auch unter „aktiver Umgang mit deiner CED“ HIER.

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Vor allem im engsten familiären Umfeld und Freundeskreis können Gespräche beiden Seiten helfen, Verständnis für Ängste und Probleme des anderen mit der Situation zu entwickeln!